Ausflug der Seniorenarbeit ins Planetarium Mannheim
Erstelldatum17.02.2026
Urlaub machen alle gerne. Weite Flüge und beschwerliche Touren werden aber mit dem Alter schwieriger. Beatrice Düring, die bei der Gemeinde Münster die Seniorenarbeit betreut, hat sich daher etwas Besonderes für Ihre Zielgruppe Ü60 einfallen lassen. Mit einem Bus voller Münsterer ging es vergangenen Donnerstag in eine bildgewaltige Show des Planetariums Mannheim. Das Vater-Sohn-Gespann Achill und Aaron Moser stellte an diesem Abend ihre Tour durch Kanada vor und nahm alle Teilnehmenden mit auf eine virtuelle Reise „Kanada – durch Weite und Wildnis“. Dass dieser Trip kein klassischer Urlaub war, beweist bereits ein Spruch des Vaters, den Aaron Moser seit Kindheitstagen in Erinnerung hat: „Wir machen keinen Urlaub. Wir reisen!“
Abgelegene Natur, indigene Bevölkerungsgruppen und besondere Begegnungen
Besonders eindrücklich waren an diesem Abend selbstverständlich die Naturaufnahmen: Schwarzbären, Bisons, Elche, Wölfe und Co., Gebirgsketten, türkisblaue Seen und fischreiche Flüsse. Achill und Aaron Moser bereisten viele der abgelegensten Ecken Kanadas, zu denen man lediglich mit Wasserflugzeug reisen kann. Von dort aus bewegten sie sich weiter mit Faltkanu und zu Fuß, das eigene Equipment und die Versorgung immer dabei.
Umso ärgerlicher waren Momente, in denen ein Schwarzbär einen Lebensmittelbeutel aus dem Boot klaute, während sie ihr Nachtlager aufschlugen. Im Beutel befanden sich zwei Schokomuffins, die sich die beiden als besonderes Highlight mitgebracht hatten. Den Naturgewalten ausgesetzt, kann auch Dauerregen zu einer nervlichen Zerreißprobe werden, wenn man tagelang gar nicht mehr trocken wird. Die beiden verschwiegen ebenso wenig Momente, in denen die Nerven auch mal blank liegen und es zu Streitigkeiten kommt. Gerade durch diese persönlichen Eindrücke machten sie die Reise und die Erfahrungen spürbar.
Bildunterschrift: Die Münsterer Gruppe im Planetarium mit Achill und Aaron Moser, die im Planetarium durch die Bildershow „Kanada - durch Weite und Wildnis“ führten. Foto: GM/ Lena Brunn
