Bauarbeiten in der Bahnhofstraße beginnen bald
Erstelldatum10.09.2025
Derzeit werden in Münster nach und nach mehrere Straßen grundhaft saniert, um sie fit für die Zukunft zu machen. Hintergrund ist, dass häufig nicht nur der Straßenbelag selbst nach vielen Jahrzehnten der Dauernutzung in einem schlechten Zustand ist, sondern vor allem auch die unterirdischen Leitungen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Denn Münster ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen, Leitungen und Kanäle wachsen aber nicht automatisch mit.
Vor Kurzem konnten die Bauarbeiten rund um die Friedrich-Ebert-Straße mit dem letzten Abschnitt in der Leskerstraße erfolgreich abgeschlossen werden. Voraussichtlich ab etwa Ende September starten nun diese dringend notwendigen und umfangreichen Arbeiten an einer weiteren wichtigen Verkehrsader im Ort: der Bahnhofstraße.
Es beginnt mit der Wasserleitung
Die grundhafte Sanierung betrifft nicht nur den Straßenbelag selbst, sondern es müssen auch die unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert werden. In einem ersten Schritt beginnt der Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg mit der Erneuerung der Wasserleitung. Je nach Witterung werden diese Arbeiten etwa vier Monate andauern. Anschließend folgen die Kanalsanierung, die Erneuerung von Stromkabeln sowie die Straßenarbeiten. Außerdem plant die Deutsche Bahn, den Bahnübergang (Ecke Bahnhofstraße/Dammstraße) umzugestalten.
Die Arbeiten werden nicht in einem Stück erledigt, sondern in verschiedene Bauabschnitte unterteilt. Die jeweils betroffenen Anwohner werden natürlich rechtzeitig vor Beginn durch die zuständige Baufirma über die Sperrung informiert, insbesondere dann, wenn die Grundstücke zeitweise nicht mit dem Fahrzeug angefahren werden können.
Insgesamt rechnet die Gemeindeverwaltung mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren. Aufgrund der Dimensionen des Projekts ist davon auszugehen, dass die Bahnhofstraße in diesem Zeitraum überwiegend für den Durchgangsverkehr gesperrt bleiben muss. Auch das Parken auf der Straße wird nur sehr eingeschränkt möglich sein. Anwohnern wird empfohlen, sich am besten schon jetzt über alternative Parkmöglichkeiten in der Umgebung zu informieren.
„Die Gemeinde Münster und alle beteiligten Firmen sind selbstverständlich darum bemüht, die Einschränkungen insbesondere für die Anwohner so gering wie möglich zu halten“, betont Bürgermeister Joachim Schledt. „Dennoch ist ein solches Großprojekt leider nicht ganz ohne Beeinträchtigungen möglich. Dafür bitten wir um Verständnis.“ (MMR)
