Bebauungsplan A18 „Kindergartenerweiterung Im Kamp“ im Ortsteil Altheim

24.01.2018

hier: Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses

Der Bebauungsplan A18 „Kindergartenerweiterung Im Kamp“ im Ortsteil Altheim ist von der Gemeindevertretung am 11.12.2017 gemäß § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634) als Satzung beschlossen worden. Der Bebauungsplan kann mit der Begründung im Rathaus der Gemeinde Münster (Hessen), Mozartstraße 8, 2. Obergeschoss, in der Abteilung für Planungs-, Bau- und Umweltwesen während der Dienststunden eingesehen werden.

Der Bebauungsplan A 18 „Kindergartenerweiterung im Kamp“ betrifft ein Plangebiet im Ortsteil Altheim. Es liegt in der Mitte eines Wohnquartiers, das westlich von der Straße „Im Kamp“, nördlich von der Friedrich-Lehr-Straße, östlich von der Waldstraße, und südlich von der Kärcherstraße umschlossen ist. Das Plangebiet betrifft den nördlichen Teil des Flurstückes Flur 1, Flurstück Nr. 498/4, sowie einen Teil der Wegeparzelle Nr. 496. Der Plangeltungsbereich schließt dabei unmittelbar nördlich an die bestehende Bebauung des Kindergartengebäudes an.
Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft.

Es wird darauf hingewiesen, dass

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 u. 2a BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs

unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde Münster (Hessen) unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Dies gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind.

Hingewiesen wird:

a) auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB, betreffend die Geltendmachung von Planungsentschädigungsansprüchen im Falle von Vermögensnachteilen nach den §§ 39 – 42 BauGB, sowie
b) auf § 44 Abs. 4 BauGB, betreffend das mögliche Erlöschen von Ansprüchen, wenn der Antrag nicht innerhalb einer Dreijahresfrist gestellt wird.

Münster (Hessen), den 23.01.2018

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Münster
Gerald Frank
Bürgermeister