Aktive Kernbereiche

Münster ist eine von neun hessischen Kommunen, die in das Bund-Land-Förderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ aufgenommen wurden. „Die Aufnahme bedeutet Zuschüsse von rund 7 Millionen Euro in die Infrastruktur von Münster. Es hat in der Geschichte unserer Gemeinde noch nie eine so hohe Förderung gegeben“, betont Bürgermeister Gerald Frank.

Nun ist der Weg frei, in den kommenden Jahren wichtige Infrastrukturprojekte wie etwa im alten Ortskern, am Rathausplatz sowie der Darmstädter Straße anzugehen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird Münster Förderkommune sein und wichtige Infrastrukturprojekte umsetzen können.

Aus den Händen der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz erhält Bürgermister Gerald Frank (links) den Aufnahmebescheid für das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses Gerhard Bonifer-Dörr. Foto: Boris Borm
Aus den Händen der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz erhält Bürgermister Gerald Frank (links) den Aufnahmebescheid für das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses Gerhard Bonifer-Dörr. Foto: Boris Borm

Bevölkerung ist eng eingebunden

Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Kirchen und Wirtschaft sind eng in das Projekt eingebunden und können eigene Ideen beisteuern. Bei einer gut besuchten Projektwerkstatt am 17. September 2019 wurden die bislang erarbeiteten Vorschläge diskutiert, weitere Projektwerkstätten werden folgen.

Hier finden Sie den Entwurf der bislang erarbeiten Maßnahmenvorschläge

Fördergebiet im Herzen Münsters

Folgende Karte zeigt, wo sich das Gebiet erstreckt, das bei dem Förderprogramm “Aktive Kernbereiche” im Fokus steht. Es erstreckt sich vom alten Ortskern über den Bereich rund um die Alte Mühle an der Gersprenz entlang der Darmstädter Straße bis hin zum früheren Elima-Gelände.

Fördergebiet Aktive Kernbereiche

Anreizprogramm zur Fassadensanierung

Die Altstadt steht im Fokus eines Anreizprogramms zur Fassadensanierung. Kernziel ist es, das Ortsbild zu verbessern sowie den historischen Charakter ortsbildprägender Gebäude herauszustellen. Von Bewohnern und sachkundigen Bürgern erarbeitete Förderrichtlinien zur Sanierung von Häuserfassaden im alten Ortskern setzen Anreize für Eigentümer, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. In Kürze können sie sich um eine Förderung bewerben. Alle Informationen rund um das Anreizprogramm Fassadensanierung finden Sie hier:

Förderrichtlinie Fassadensanierung