„Münster (Hessen)“ hessenweit in Radio FFH

23.05.2017

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Bürgermeister Gerald Frank im Interview mit Hit Radio FFH.

Dass ab sofort der Ortsname Münster höchst offiziell und mit dem Segen des Hessischen Innenministeriums um dem Zusatz „(Hessen)“ erweitert ist, hat landesweite Beachtung gefunden. Hessenweit wurde die Neuigkeit durch den mit täglich rund zweieinhalb Millionen Zuhörern meistgehörten Sender Hessens verbreitet. Hit Radio FFH-Reporterin Svenja Thom stattete einen Besuch im Rathaus an der Mozartstraße ab.

Kostbare Sendezeit widmete sich der Münster-Namensänderung mit der mehrmaligen Sendung einer  zweiminütigen Nachrichtenmeldung, in denen neben Bürgermeister Gerald Frank auch Münsterer Bürger zu Wort kamen. Bürgermeister Gerald Frank erklärte Gründe des Namenszusatzes und, dass die Veränderung nur geringe Kosten mit sich bringt.

Grünes Licht aus Wiesbaden

Auch das Genehmigungsverfahren war überschaubar. Nachdem die Gemeindevertretung im Dezember 2016 den Beschluss zur Namenserweiterung gefasst hatte, wurden das Hessische Statistische Landesamt, das Hessische Staatsarchiv und das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation um befürwortende Stellungnahmen gebeten. Nach deren Eingang erfolgte der offizielle Antrag durch den Bürgermeister beim  Hessischen Innenminister.

Per Erlass kam grünes Licht aus Wiesbaden. Durch dessen Veröffentlichung im Hessischen Staatsanzeiger ist der Ortsname „Münster (Hessen)“ nun amtlich.

Missverständnissen vorbeugen

„Auch für unser Bundesland ist es positiv, wenn der Landesname Hessen zusätzlich schrieben, genannt, gelesen und gehört wird““, sieht Gerald Frank ausschließlich Gewinner in dem Namenszusatz. Durch das Unterscheidungsmerkmal wird vor allem Missverständnissen vorgebeugt, so dass es zu keinen Verwechslungen mehr kommt, die in der folgenden Anekdote Schmunzeln hervorruft, für Beteiligte aber höchst unangenehm waren.

Ein Klempner-Notdienst aus Frankfurt, der einen Tag vor Heiligabend flugs einen Wasserrohbruch flicken sollte, meldete sich Stunden nach der telefonischen Auftragserteilung der Verzweiflung nahe beim hessischen Anrufer zurück: „Hier in Münster gibt es keine Darmstädter Straße!“ Obwohl die anvisierte Zielstraße den Namen der 40 Kilometer von Frankfurt entfernten, südlich gelegenen hessischen Großstadt Darmstadt hatte, war er 300 Kilometer ins nördliche Westfalen gefahren. Ob er den Wasserschaden schließlich in Münster (Hessen) behoben hat, ist nicht überliefert.

Ausgestrahlt wurde der pfiffige Spot von dem Moderatorenteam Julia Nestle und Daniel Fischer am Donnerstag, 18. Mai, 5.38 Uhr in der Morningshow des nach Hörerzahlen zweitgrößten privaten Radiosender Deutschlands, Hit Radio FFH. Darin fand Bürgermeister auch Lob für den Finanzamtsleiter Rainer Werner, der vor 20 Jahren die Domain „muenster-hessen.de“ ausgewählt hatte:“ Damit hat er damals schon die richtige Entscheidung getroffen!“ sagte Frank.

Foto: Bürgermeister Gerald Frank im Interview mit Hit Radio FFH. Quelle: GM